Fotos von Franz Geier



                                                                    

Wohn- und Geschäftshaus von Franz J. Geier, erbaut anno 1952. Zur rechten Seite sieht man noch das Haus von Frau Anna König. Im Vordergrund ein Parkplatz, darauf stand einst das Frühmesserhaus. Frühmesser waren Priester, die verpflichtet waren, regelmäßig vor Arbeitsbeginn der Bevölkerung eine Messe zu halten. Daneben hatte ein Frühmesser noch weitere Aufgaben, zum Beispiel in der Seelsorge und in der Schulbildung. Bei Bedarf fanden auch andere Personen Unterkunft in dem Gebäude. Nach dem Krieg war es zeitweise Wohnug für viele Heimatvertriebene. Auch für die Familie Joseph Zimmerman war es die erste Unterkunft. ( Siehe Altusried / Menschen )

   


   

Foto von 1957, bei der Beerdigung von Bäckermeister Joseph Natterer gelangten noch im Hintergrund drei Häuser auf das Bild, das Frühmesserhaus, das Geier Haus als Rohbau und der Gemischtwarenladen von Frau Anna König. 



                      König Haus Südseite                          Anna König vor dem Haus                                                 

Gerade wird das Geier Haus gebaut, dasKellergeschoß ist schon fertig. Gebaut wird noch ohne viel Maschinen. Maurer und Handlanger schaffen mit Pickel und Schaufel.  Im Hintergrund das Haus von Frau König, die Westseite des Hauses wird von einem Blechschild geschützt. Das Satteldach ist auf der Nordseite abgeschrägt, damit das Nachbar Haus  nicht zuviel Schatten bekommt.



                                                

Familie Geier, in der Mitte Sohn Franz. Herr Geier, geboren 1900, gestorben 1984. Seine Frau wurde 1914 geboren und ist heute im Jahre 2015 die älteste noch lebende Altusriederin. Die Hunderteinjährige lebt auch heute noch im Schönen Grund bei ihrer Familie.



 Grabmal 1950               Grabmal 2015         Zin                                                                       

Zwischen Kirche und Pfarrhof stand einst der Pfarrstadel. Wie überall gehörte zu einer Pfarrstelle eine Ökonomie, das heißt eine Landwirtschaft. Erst seit 1820 beziehen Pfarrer Gehälter. Die Felder wurden im Laufe der Zeit als Bauland verkauft. Übrig blieb das große Stadelgebäude, welches in den Fünfzigerjahren abgerissen wurde. Anno 1950 stand der Stadel noch, als Geier sen. das Guggenmos Grabmal renovierte und fografierte. Dabei entstand eines der wenigen Dokumente für den Stadel. Am Friedhofeingang sieht man noch einen stattlichen säulenartigen Brunnen aus Gusseisen.*  Nachdem auch der alte Pfarrhof abgerissen wurde, ist heute auf der Nordseite der Kirche ein kleiner Pfarrpark entstanden.


   Isny

Im Friedhof  Isny hat sich ein Brunnen erhalten in der Art wie früher in Altusried. *


                                                         

Ein Ehepaar ist zu Besuch.Sie machen mit Frau Geier und dem Sohn Franz einen kleinen Spaziergang. Ein Feldweg führt den Berg hinauf. Heute ist der Feldweg ein Fußweg, der die Lusignanstraße mit Friedhof und Kirche verbindet. Die vielen Gänseblümchen auf der Wiese zeigen an, es ist Vorfrühling.



                                                   

Oben sieht man das neugebaute Walker Haus, in der Mitte das Glashaus der Gärtnerei und rechts das Frühmesserhaus.

      

Frau Geier mit Sohn und Tochter sind zum Frühmesserhaus gegangen. Sie machen offensichtlich einen Krankenbesuch, denn unter der Türe steht eine Frau, die eine Hand in der Tuchschlinge trägt. Es ist Winterzeit. Franz freut sich über den Schnee und seinen Schlitten.      

 

                                           heute

Die Wasserreserve auf der Josefshöhe mit Ausblick auf das Illertal. Zwei Höfe sind erkennbar, links der Mendler Hof, rechts der Buffler Hof.



                                                      

Vier  Ansichten von  2015





Achtzehn Skulpturen von F. J. Geier